Pinneberg hat seine erste Bürgermeisterin – die lachende Dritte

Pinneberg hat seine erste Bürgermeisterin. Herzlichen Glückwunsch, Frau Alheit und willkommen in Pinneberg!

Kristin AlheitKristin Alheit (SPD) hat gestern schon die erste Runde der Bürgermeisterdirektwahl völlig überraschend mit 58% für sich entschieden. Sowohl das Pinneberger Tageblatt wie auch die Pinneberger Zeitung sprechen ihr heute einen engagierten Wahlkampf und hohe Kompetenz zu. Zwar spiegelt Alheits Werdegang nicht den gewissen Kick wider, den ich mir vom idealen Bürgermeister wünsche. Auf der anderen Seite bringt Alheit eine solide Erfahrung aus Ministerien- und Verwaltungsebene mit. Vielleicht kann man zu ihrer Charakterisierung auf Schröders Ansatz “Wir machen nicht alles anders, aber vieles besser” zurückgreifen. – Immerhin hat sie als einzige der fünf Kandidaten eine (für Pinneberger Verhältnisse) überzeugende Website aufgebaut und während des Wahlkampfes genutzt (inkl. Youtube Video von ihrem gemeinsamen Auftritt mit Ypsilanti in Pinneberg). Frau Alheit wird die Welt nun nicht verändern, aber mit solch einem Ergebnis – und den erfahrenden Granden der Pinneberger SPD – im Rücken wird sie der Stadt eine solide Bürgermeisterin sein können. Zu hoffen bleibt, dass ihr Erfolg auch für die Kommunalwahl am 23. Mai eine Trendwende einläutet und die konservative Mehrheit in der Stadt eindeutig beendet.

Letztlich bin ich mir aber sicher, dass Frau Alheit ohne den Aktenskandal aus der letzten Woche, die Wahl nie so deutlich für sich entschieden hätte. Mehr dazu hier in meinem Blog. Die Zahlen zum Wahlergebnis sind hier.

One thought on “Pinneberg hat seine erste Bürgermeisterin – die lachende Dritte

  1. Pingback: Bürgermeisterwahl Pinneberg: How to loose a safe election : Jan’s EUblog

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *