Ankunft im Busbahnhof gegen 7h morgens. Riesengroß, mehrere Etagen, hässlichster Beton.

Geldmaschine nach einigen Minuten herumstreunen gefunden, netter deutschsprechender älterer Türke erklärt mir wie ich die Metro in Richtung meines Hostels nehmen muss. Nur das Umsteigen (5 Minuten durch irgendein Viertel, von der Metro zur Tram) ist nicht so einfach: Morning Rush-Hour.

Auf dem Weg erfahr ich per SMS, dass auch Daniel in der Stadt ist. Wir treffen uns am Mittag nach meinem Ausschlafen. Spaziergang, Köfte auf Hand, Besuch in der Hagia Sophia. Wahnsinnig groß, spannend wie Kirche und Moschee in einem Platz finden konnten. Taxi durch den Verkehr zum Pierre Loti Aussichtspunkt über dem Goldenen Horn. C, P und A stoßen dazu. Weiter geht’s zum Essen: Haci Adbullah [www.haciabdullah.com.tr]. Wahnsinnsessen (Paradies). – Ein Muss für jeden zukünftigen Besuch. Unterdessen bringt C uns von einer in die nächste Geschichte.

Ich bin das erste Mal seit langem in einer Stadt unterwegs, ohne von Freunden vor Ort „an die Hand“ genommen zu sein. Vielleicht deswegen hab ich’s ja nicht mal zu einem Stadtplan gebracht.

Die Stadt ist jedenfalls einfach mal eine total andere Liga als die Städte, die ich bisher auf dieser Reise besucht habe. Istanbul ist eine Weltstadt. Ist schnell. Hektisch. 24-7 in Bewegung. Vielleicht noch London kann da mithalten in Europa. Sonst keine Stadt.


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