CEUFreitagnachmittag ging’s auf gen Osten.

Erster Stop: Budapest.

Benchmark: Budapest – aber in 2002.

Die Einstimmung auf Osten begann am Freitagmittag auf dem Platz vor Kommission und Rat. Vielleicht 30 junge Polen mit ausreichend Nationalflaggen demonstrierten unter dem Motto “Be happy, not gay”. Ok, Budapest ist nicht Polen. Zum Glueck. Eine auffaellige Schwulenszene ist mir hier trotzdem nicht aufgefallen.

Mein Weg:

1. Die Warteschlange am Brusselsairlines Counter war schon wieder zu lang. Seit der SN-Virgin Fusion kriegen die es einfach nicht organisiert. Gut, irgendwann funzte das Gepaeckband wieder – ich dann also weiter…

2. … zum Terminal. Ich laufe zu meinen Standardkontrolettis, die mich erstmal wegschicken. Das hier ist das Schengenterminal. Achso, ich fliege ja in den Osten… Reisefreiheit gibt’s ja nur im Westen (und fuer Wessis). Scheissgrenzen.

Der Flieger war voll mit Ungarn. Darum hab ich lieber geschlafen. Dann kam Budapest:

1. Passkontrolle. Genauso wie damals. Mein erstes deja-vu?

2. Es heisst immer, die Westeuropaeer haben im Osten alles aufgekauft. Stimmt auch (hier: in magentatelekom).

3. Das Wechselkursthema. Anders als auf meiner Interrailreise 2000 hab ich mir dieses Mal zumindest die Wechselkurse meiner Reiselaender aufgeschrieben. Dumm nur, dass ich sie nicht zur Hand hatte, als 10 Leute hinter mir am Geldautomaten draengelten und ich eine Zahl waehlen musste. Mein Schnelldreisatz hat aber irgendwie gepasst. Wir brauchen den Euro in der ganzen EU!

4. Fahrradfahrer auf den Ausfallstrassen. I am impressed. Das ist definitiv neu. Und als ich dann ankam, haben wir erstmal ein Fahrrad fuer mich organisiert und das Wochenende auf dem Rad verbracht. Es gibt gute Radwege, viele junge Radfahrer. Cool.

Humus5. Humus in Philadelphia Format. Yes!! Warum hatte in Deutschland bisher keiner diese Idee? – Ich muss mal sehen, dass ich den Fanan Humusz irgendwie in meinen lokalen Supermaerkten etablieren kann.

PoolPark6. Budapest rockt. Wenn ich ein neues Zentrum/Cluster fuer Kreativwirtschaft in Osteuropa aufbauen koennte, waere Budapest the place to be. Die Stadt hat einfach das richtige Feeling. Macht was draus!


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