Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) berichtet heute im Artikel “Deutsche nutzen mehr Energie” über den steigenden Energieverbrauch im ersten Halbjahr 2008. Zum Ende des Artikels gibt es eine überaus interessante Feststellung, die mir in dieser Deutlichkeit gar nicht bewusst war:
Seitdem im Jahr 2000 der Ausstieg aus der Atomkraft beschlossen worden sei, habe die zusätzliche Stromproduktion aus Wind- und Wasserkraft, Solar- und Bioenergie sowie Geothermie Jahr für Jahr mehr als einen Atommeiler ersetzt.

Und es geht weiter mit “Schon jetzt deckten erneuerbare Energien mehr als 15 Prozent des deutschen Stromverbrauchs;…”

In der Politikwissenschaft nennt man Entscheidungen wie die Einführung des Eneuerbare Energien Gesetztes (EEG) und die sich daraus ergebende selbsttragende Dynamik “Pfadabhängigkeit”… Well-done, Rot-Grün!


Comments

1 Comment so far

  1. Michael on August 7, 2008 18:53

    Zumal man nicht vergessen darf, dass das erste Windrad in Deutschland GROWIAN in den 80er Jahren von den Energiekonzernen gebaut worden war, um letztlich zu beweisen, dass das große Windräder nie wirklich funktionieren werden!
    Beängstigend, dass dieselben sind, die sagen, AKWs seien sicher.

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